Cassis - Die Stadt an der Calanque-Küste

Der Charme eines alten Fischerdorfes, ein hübscher Hafen, das türkise Meer, steile Klippen, eine mittelalterliche Festung und nicht zu vergessen, ein atemberaubendes Panorama, das ist Cassis. Wer sich ins St. Tropez der 60er Jahre zurückwünscht, der solle – so heißt es – unbedingt einmal Cassis besuchen. Das Hafenstädtchen liegt zwischen Marseille und Toulon im Départment Bouches-du-Rhône und beherbergt etwa 8000 ständige Einwohner. Wir flanieren durch die engen Gassen, entdecken die malerischen alten Stadtbezirke und suchen einen Platz in einem der vielen Straßenrestaurants, um den fantastischen Rosé des Städtchens zu verkosten und die atemberaubende Aussicht zu genießen, die bereits die berühmte Schriftstellerin Virginia Woolf begeisterte. Eine Portion Moules frites und gebackene Calamari tragen auch einiges zur guten Laune bei, besonders, wenn man einen Platz an der Sonne ergattert hat in dem belebten Hafen. 

 

Wer über Cassis spricht, muss auch über die Calanques sprechen. Die schmalen Felsenbuchten, die fjordartig tief in die Kalksteinfelsen eingeschnitten sind, sind eine der Hauptattraktionen zwischen Cassis und Marseille und laden ein zu wunderbaren Wanderungen. Aufgrund der ausgedehnten Mittagspause geht sich das aber zeitlich diesmal nicht aus, denn wir haben noch etwas vor. So verlassen wir Cassis über die Route des Crêtes Richtung Marseille.. Hier hat man wirklich eine Höhenstraße, die die Bezeichnung Panoramastraße verdient. Es eröffnet sich ein atemberaubender Ausblick auf das 350 Meter unter der Straße liegende Meer und Cassis.  

 

Allemal einen Ausflug wert.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0